Die Wissenschaftler des Dog Aging Project haben gerade eine erstaunliche Beobachtung gemacht: Die biologischen Signale der Langlebigkeit beim Menschen sind auch beim Hund vorhanden.
Ihre Arbeit, veröffentlicht in The Journals of Gerontology, zeigt, dass die Metaboliten â diese kleinen vom Körper produzierten MolekĂŒle â, die mit einem frĂŒhen oder spĂ€ten Tod in Verbindung stehen, Ă€hnlich sind. Diese Spur ebnet den Weg zu einem besseren VerstĂ€ndnis des Alterns, sowohl beim Menschen als auch beim Hund.

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Metaboliten spiegeln die zellulĂ€re AktivitĂ€t wider. Um sie zu untersuchen, entnahmen die Wissenschaftler Blut von Hunden, die am Dog Aging Project teilnehmen, einem gemeinschaftlichen wissenschaftlichen Programm, bei dem die Besitzer sehr detaillierte Informationen ĂŒber das Leben ihres Begleiters liefern. Durch die gleichzeitige Analyse Tausender Metaboliten identifizierten sie Muster, die mit einem mehr oder weniger schnellen Tod verbunden sind. Diese Biomarker sind nicht unbedingt die Todesursache, sondern helfen, die zugrunde liegenden biologischen Prozesse zu verstehen.
Um diese Signale zu ĂŒberprĂŒfen, verglich das Team seine Ergebnisse mit fĂŒnf groĂen Humanstudien zur MortalitĂ€t, die denselben metabolischen Ansatz verwenden. In allen FĂ€llen waren die mit einem frĂŒhen oder spĂ€ten Tod verbundenen Muster Ă€hnlich. Diese KohĂ€renz stĂ€rkt die Annahme, dass Hunde und Menschen grundlegende Mechanismen des Alterns teilen.
Hunde sind fĂŒr diese Art von Forschung besonders nĂŒtzlich, weil sie den Alltag ihrer Besitzer teilen: Umgebung, ErnĂ€hrung, körperliche AktivitĂ€t. Ihre kĂŒrzere Lebenserwartung (durchschnittlich 12 bis 13 Jahre) ermöglicht es, die Auswirkungen des Alterns viel schneller zu beobachten als beim Menschen. Diese Ăhnlichkeiten bieten Wissenschaftlern die Möglichkeit, menschliches Wissen zu nutzen, um die Gesundheit von Hunden zu verbessern, und umgekehrt.
Das Dog Aging Project hat diese Studie ermöglicht, indem es eine groĂe Menge an Daten ĂŒber Begleithunde in den gesamten Vereinigten Staaten gesammelt hat. Die teilnehmenden Besitzer stellen jedes Jahr Informationen und biologische Proben zur VerfĂŒgung und schaffen so eine einzigartige Ressource zur Erforschung des Alterns. Laut Creevy ist das Engagement der Besitzer bemerkenswert und fĂŒr die Forschung unerlĂ€sslich.