Wissenschaftler entdecken nach und nach die Bedeutung von Walen in marinen Ăkosystemen. Eine kĂŒrzlich in Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass ihr Urin signifikant zur DĂŒngung der Ozeane beitrĂ€gt.
Diese riesigen SÀugetiere transportieren NÀhrstoffe aus der Tiefe in die OberflÀchengewÀsser, ein PhÀnomen, das als 'Walpumpe' bekannt ist. Dieser Prozess stimuliert die Photosynthese von Phytoplankton, der Grundlage der marinen Nahrungskette.

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Einige Arten wie Buckelwale legen Wanderungen von ĂŒber 10.000 km zurĂŒck und verteilen so NĂ€hrstoffe ĂŒber ganze Ozeanbecken. Ihre Bewegungen beeinflussen ebenfalls den Kohlenstoffkreislauf.
Grauwale, die den Meeresboden nach Nahrung durchwĂŒhlen, setzen nĂ€hrstoffreiche Sedimente frei. Diese AktivitĂ€ten tragen dazu bei, nĂ€hrstoffarme GewĂ€sser mit essentiellen Elementen wie Stickstoff und Eisen anzureichern.
Wal-Kadaver schaffen einzigartige Ăkosysteme in der Tiefsee und ernĂ€hren eine Vielzahl von Organismen. Ihre groĂe GröĂe und der Lipidreichtum ihrer Knochen machen sie zu wertvollen Nahrungsquellen.
Die Studie betont, dass der Walfang den NÀhrstofftransport durch diese Tiere auf ein Drittel ihres historischen Potenzials reduziert hat. Dieser Verlust beeinflusst direkt die ProduktivitÀt der Ozeane.
Andere Tiere wie Seevögel und wandernde Fische spielen ebenfalls eine SchlĂŒsselrolle beim NĂ€hrstofftransfer. Doch keines kann mit Walen in Bezug auf Menge und geografische Reichweite mithalten.