💥 Urzeitliche Schwarze Löcher könnten bestimmte Supernovae auslösen

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Einige Sternexplosionen könnten durch Schwarze Löcher ausgelöst werden, die zu Beginn des Universums entstanden sind. Diese Hypothese ist noch theoretisch, aber eine neue Studie zeigt, dass sie bestimmte chemische Merkmale erklären könnte, die in der Milchstraße beobachtet werden.

Die betreffenden Objekte sind urzeitliche Schwarze Löcher. Im Gegensatz zu Schwarzen Löchern, die aus dem Kollaps eines Sterns entstehen, sind sie extrem klein und sollen entstanden sein, als das Universum noch sehr jung war. Ihre Existenz wurde nicht bestätigt, aber sie gehören zu den möglichen Kandidaten zur Erklärung der Dunklen Materie.

Winzige, urzeitliche Schwarze Löcher sollen gleich zu Beginn des Universums entstanden sein

Nach dem untersuchten Szenario würde ein urzeitliches Schwarzes Loch einen Weißen Zwerg durchqueren. Dieser kompakte Stern entspricht dem Endstadium eines massearmen Sterns, nachdem seine äußeren Schichten verschwunden sind. Trotz seiner geringen Größe enthält er eine vergleichbare Materiemenge wie die Sonne.

Während der Bewegung im Weißen Zwerg würde das Schwarze Loch eine sehr starke Gravitationsanziehung auf die umgebende Materie ausüben. Dieser Durchgang würde eine Zone um seine Bahn herum aufheizen. Wenn die Temperatur ausreichend hoch wird, könnte eine unkontrollierte Kernreaktion ausgelöst werden.

Die erzeugte Explosion wäre dann eine Supernova vom Typ Ia. Diese Ereignisse dienen unter anderem zur Messung von Entfernungen im Universum, da ihre intrinsische Helligkeit abgeschätzt werden kann. Das Verständnis ihrer Ursprünge ist daher wichtig, um die Geschichte der kosmischen Expansion zu rekonstruieren.

Die Forscher verglichen ihre Simulationen mit mehreren Supernova-Überresten sowie mit Explosionen, die in nahen Galaxien beobachtet wurden. Sie untersuchten auch die chemischen Elemente in den Sternen der Milchstraße, insbesondere verschiedene Isotope von Nickel und Mangan.

Das Modell zeigt, dass ein kleiner Teil der Supernovae vom Typ Ia auf diesen Mechanismus zurückgehen könnte. Auch wenn sehr selten, würde dieser Beitrag helfen, einen Trend in der chemischen Zusammensetzung der Sterne unserer Galaxie zu erklären.

Es wurde noch kein urzeitliches Schwarzes Loch direkt beobachtet. Das Interesse dieser Studie liegt daher in den indirekten Spuren, die sie in Sternexplosionen und der Materiezusammensetzung hinterlassen könnten. Die Forscher müssen dieses Szenario noch an weiteren Supernovae und Sternpopulationen testen.