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🌘 Die NASA enthüllt die überraschenden Ausmaße ihrer zukünftigen Mondbasis
Veröffentlicht von Adrien, Quelle:NASA Andere Sprachen: FR, EN, ES, PT
Die NASA hat gerade ein überraschendes Projekt enthüllt: eine Mondbasis, die mehrere hundert Quadratkilometer umfasst. In der Nähe des Südpols unseres Satelliten errichtet, soll dieser bewohnte Vorposten in etwa zehn Jahren Wirklichkeit werden. Seine Fläche, die weit größer ist als erwartet, gibt Anlass zu Erstaunen.
Diese beeindruckende Größe war kein ursprüngliches Ziel, sondern ergab sich ganz natürlich aus den vielfältigen Anforderungen einer solchen Einrichtung. Die Lebensräume müssen sich auf sonnigen Hügeln befinden, während nukleare Stromversorgungssysteme aus Strahlenschutzgründen mindestens einen Kilometer entfernt sein müssen. Jedes Element fügt sich zu einer regelrechten kleinen außerirdischen Stadt zusammen.
Künstlerische Darstellung einer NASA-MoonFall-Drohne, die hilft, den Umfang der geplanten Mondbasis abzustecken. Bildnachweis: NASA
Die Basis wird in drei Phasen errichtet. Die erste Phase bis 2029 zielt darauf ab, detaillierte Informationen zu sammeln und einen zuverlässigen Zugang zur Mondoberfläche zu gewährleisten. Die zweite Phase von 2029 bis 2032 wird eine erste operative Einsatzfähigkeit herstellen. Schließlich wird die dritte Phase ab 2032 eine halbpermanente Präsenz von Besatzungen ermöglichen.
Um die Region vor dem Bau zu erkunden, werden MoonFall-Drohnen eingesetzt. Diese kleinen springenden Roboter starten 2028 an Bord eines Landers von Firefly Aerospace. Sie können auch die Grenzen der zukünftigen Basis markieren und helfen, wissenschaftlich interessante Gebiete und Standorte für die Infrastruktur zu identifizieren.
Die Artemis-Astronauten werden große Rover namens LTV nutzen, die von Astrolab und Lunar Outpost hergestellt werden. Diese Fahrzeuge können autonom operieren, vor bemannten Missionen landen und die Besatzungen an ihrem Landeplatz treffen. Ziel ist es, mindestens einen LTV vor der Ankunft von Artemis 4 Ende 2028 am Südpol zu haben.
Dieses NASA-Diagramm zeigt die drei Hauptphasen des Moon-Base-Programms von 2026 bis 2032, von den drucklosen Rovern bis zur permanenten Basis. Bildnachweis: NASA
Gleichzeitig plant auch China eine Mondbasis. US-Verantwortliche betonen die Bedeutung, als Erster zu kommen, um „Normen für verantwortungsvolles Verhalten“ zu etablieren. NASA-Direktor Jared Isaacman betonte die Notwendigkeit, als Erster zu erkunden und dabei den Weltraumvertrag zu respektieren, in der Hoffnung auf Gegenseitigkeit.
Die jüngsten Verträge der NASA umfassen 75 Millionen für Firefly, 219 Millionen für Astrolab und 220 Millionen für Lunar Outpost. Blue Origin wird 234 Millionen erhalten, um die Rover mit seinem Lander Blue Moon zu liefern. Die Mission Artemis 3, ein Andocktest im Orbit, ist für Mitte 2027 geplant und markiert einen wichtigen Schritt in Richtung dieses Mondvorpostens.
Das Wassereis am Südpol des Mondes
Der lunare Südpol birgt riesige Reserven an Wassereis, das seit Milliarden von Jahren in den ewig schattigen Kratern gefangen ist. Diese Ressource ist für eine permanente Basis wertvoll: Sie kann Trinkwasser, Sauerstoff zum Atmen und Wasserstoff für Raketentreibstoff liefern. Ihre Nutzung würde die Transportkosten von der Erde erheblich senken.
Wissenschaftler schätzen, dass die Eismenge mehrere Milliarden Tonnen betragen könnte. Ihre genaue Verteilung ist jedoch noch ungewiss, weshalb Erkundungsmissionen wie die MoonFall-Drohnen wichtig sind. Das Gewinnen und Verarbeiten dieses Eises vor Ort ist eine große technologische Herausforderung, aber der potenzielle Nutzen für die zukünftige Monderkundung ist immens.
Das Vorhandensein von Wasser würde nicht nur die Lebenserhaltung ermöglichen, sondern auch die Produktion von Treibstoff für weiter entfernte Missionen, etwa zum Mars. Die Mondbasis würde so als interplanetare Tankstelle dienen und die Erkundung des Sonnensystems wirtschaftlicher machen.